Geographie

Landkarte Hammerburgs (Anklicken für vollständige Ansicht)

Die Freye Hammerburg liegt etwa drei Tagesreisen stromaufwärts zu beiden Ufern der Alba. Der Norden ist landwirtschaftlich geprägt, während der Süden einen reichhaltigen Wald bietet. Die große Hauptstadt liegt genau im Zentrum und ist zu beachtlicher Größe gewachsen. Sie ist vorallem ein wichtiger Umschlagplatz und der letzte befahrbare Hafen landeinwärts. In Hammerburg leben etwa 90.000 Einwohner, wovon der größte Teil mit knapp 70.000 alleine auf die Stadt Hammerburg entfällt.

 

Das Land Hammerburg

Mit rund 20 bis 26 Meilen im Durchmesser ist Hammerburg ein sehr kleines Land. Die nördliche Region wird Nordergeest genannt und die südliche Dohlenmarsch. Genau im Zentrum des Landes liegt die namensgebende Stadt Hammerburg. Als natürliche Grenze zwischen den Regionen fließt von Südosten, nach Westen der Fluß Alba, welcher außerdem durch die Stadt Hammerburg fließt, westlich am Olen Land und Echeburg vorbei führt bis er in der Albabucht im großen Nordmeer mündet. Nach aktuellen Schätzungen leben im Hammerburger Umland etwa 20.000 bis 30.000 Personen.

 

Region Nordergeest

Die Landschaft der Nordergeest ist eher flach, mit sanften Hügeln. Der Boden der nördlichen und nordöstlichen Nordergeest ist sehr mineralhaltig und fruchtbar, wodurch sich dort einst natürliche Laubwälder bildeten, die jedoch durch starke Abholzung weit zurückgingen. Die entstandene Freifläche dient seither als Acker- und Weideboden für Getreide und Ölfrüchte, sowie Rinder und Schweine. Die südwestlichen und südöstliche Teile der Nordergeest sind eher von sandigerem Boden geprägt. Hier wachsen vorallem Nadelbäume und Heidesträucher. Die Landwirtschaft konzentriert sich daher auf die Haltung von Geflügeln und Kleinvieh wie Schafen und Ziegen und den Anbau von Hack- und Hülsenfrüchten, sowie Futtergräser. Im Osten der Nordergeest steht der felsige Sagaberg mit einer Höhe von etwa einhundert Schritt. An seinem Fuß liegt die Handwerkssiedlung Doromaun mit ihrem Steinbruch. Im Westen, nahe des Albaufers erhebt sich der kleinere Sollberg, eigentlich nur ein größerer Hügel, auf dem die Garde eine Garnisonsburg unterhält. Drei kleine Flüsse durchfließen Nordergeest und münden in Hammerburg Stadt in die Alba. Von Norden nahezu gerade südwärts verläuft der Mittelbach. Der größte der drei Flüsse, der Sinkbach, welcher von Nordosten nach Südwesten verläuft und sich nahe dem Sagaberg zu einem großen See staut, läuft kurz vor der Stadtgrenze mit dem von Ost nach West verlaufenden Wantesbach zusammen. Die Region ist in die Landherrenschaften Nordergeest und Doromaun aufgeteilt.

 

Region Dohlenmarsch

Die Dohlenmarsch südlich der Alba zeichnet sich durch eine sehr flache und tiefliegende Landschaft aus, deren grüne Wiesen im Westen vorallem zum Obsanbau genutzt werden. Das Albaufer westlich der Stadt ist vollständig bedeicht, da die tiefliegende Dohlenmarsch schon bei leichtem stromaufwärts kommendem Hochwasser überflutet wird. Die Auen im östlichen Teil dienen vorallem als Ausgleichsflächen bei stromabwärts kommendem Hochwasser. Durch das übergelaufene Albawasser befinden sich in den Auen die meiste Zeit des Jahres kleinere Seen, die über verzweigte Bachläufe in den Aubachkanal und schließlich an der Südgrenze der Stadt Hammerburg in die Alba abfließen. Südlich dieses nur wenige Meilen breiten grünen Gürtels befindet sich ein dichter Mischwald von unschätzbarer Größe, welcher sich westlich bis in das Ole Land erstreckt, im südosten zu beiden Ufern entlang der Alba verläuft und im Süden kein bekanntes Ende hat. Der Wald wird von den Flüssen Sieverbach und Moorbach mit wechselndem Verlauf durchflossen, die vermutlich den weiten Sümpfen dieses Waldes entstammen und an der Westgrenze der Stadt Hammerburg (Moorbach) sowie einige Meilen stromabwärts (Sieverbach) in der Alba münden. Soweit begehbar dient der Wald als wichtigstes Forst- und Jagdrevier Hammerburgs, worüber ein paar Waldhüter wachen. Die Region ist geographisch deckungsgleich mit der Landherrenschaft Dohlenmarsch.

 

Die Stadt Doromaun  Neu 

Der kleine Ort Doromaun entstand schon früh in der Grafschaft Lohnburg als Bergbausiedlung am Fuß des Sagabergs. Nach monatelangen Prospektionen durch zwergische Gastarbeiter wurde festgestellt, dass der Sagaberg keine nennenswerten Erze enthält. Heute ist der kleine Ort im Nordosten Hammerburgs ein wichtiger Handwerksstandort. Denn im Gestein des Berges – Kreide, Kalk, Schiefer und Granit, sowie verschiedenen Minerialien – lag sein wahrer Wert. Zuerst ließen sich Steinmetze und Maurer am großen Steinbruch nieder, doch für die Gebäude brauchte es auch Zimmerleute, Tischler und Schreiner. Sie alle benötigten Werkzeuge, so zog es auch die Schmiede, Schmelzer und die Gießer nach Doromaun und die Köhler ins Umland. Die kleine Siedlung wuchs und wurde rasch zu einem Zentrum geballter Handwerkskunst. Schon zu Zeiten der Grafen von Lohnburg hatten die Meister in Doromaun das Sagen. Es gab keinen Büttel oder Vogt, sondern das Triumvirat der Meister herrschte über den kleinen Ort am Sagaberg. Wer auch immer zum Zunftmeister einer der drei großen Zünfte „Axt und Holz“, „Hacke und Stein“ und „Hammer und Stahl“ gewählt wird, hat einen Sitz in diesem Rat inne. Neben dem Triumvirat gibt es natürlich noch weitere Zünfte der verschiedensten Gewerke in Doromaun, die jedoch den großen Drei untergeordnet sind. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Konflikten und Auseinandersetzungen mit der Handelsgilde Hammerburgs um Einfluss und Teilhabe im Senat.